Schwerin, 4.11.2019 – Klagenflut legt die eigentlichen Probleme des unkontrollierten Windkraftausbaus offen

10.8.2019 – Neubrandenburg -Das Gejammer der Windkraftbranche findet kein Ende
30. August 2019
Penzlin, 18.11.2019 – Pressemitteilung – Aufschrei der Windindustrie!
20. November 2019
Schwerin, 04.11.19 Eine angeblich existenzbedrohende Klagenflut von Naturschutzverbänden, Bürgern und Bürgerinitiativen kritisiert die Windkraftbranche. Jede achte Windkraftanlage in M-V, die sich in der Planung befindet, würde durch Klagen nicht errichtet werden können. Dazu kommt eine schleppende Bauplanung. Das Problem habe sich im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt.
Leider vergißt die Windkraftbranche bei ihrem Gejammer, dass die Ursache der Klagenflut nicht böser Wille ist, sondern die Probleme des unkontrollierten Windkraftausbaus offengelegt werden.
Leider werden Windkraftanlagen zunehmend in naturschutzrelevanten Gebieten geplant. Leider befinden sich die Windkraftanlagen zu nah an der Wohnbebauung, so dass vorher versprochene Lärmwerte nicht eingehalten werden. Und dass Windkraftanlagen in der Nähe von Flughäfen nichts zu suchen haben, das sollte auch dem letzten Windkraftbauer klar sein. Es ist eben so, dass der Windkraft nicht immer mehr und mehr Raum zur Verfügung gestellt werden kann. Wir kommen an eine Grenze, die zu akzeptieren ist. Folgerichtig sind die Klagen gegen die Errichtung neuer Windkraftanlagen auch in den meisten Fällen gerechtfertigt. Und der Widerstand wächst weiter. Das ist gut und richtig. Zu lange hat die Windkraft leichtes Spiel gehabt und sich über viele von den Planungsverbänden gestellten Kriterien hinwegsetzen können, da den Behörden keine ausreichenden Daten und Mittel zur Verfügung stehen. Fehlende Horstkartierungen, zu alte Gutachten sind ein großes Problem, das zu falschen Planungen führt. Die Menchen sind aufmerksamer und mutiger geworden. Weiter so!

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