21.06.2019 – PM & offener Brief an Fridays for Future

04.04.2019 Berlin/Rostock – Weg frei für Offshore-Testfeld vor Warnemünde. Der Bundestag gab grünes Licht.
5. April 2019
1.7.2019 – Altentreptow- Es stinkt gewaltig im Land!
30. August 2019

An Fridays for Future ...



An dieser Stelle melden sich diejenigen zu Wort, die die konkreten Auswirkungen der von Euch geforderten Klimaschutzmaßnahmen
schon jetzt jeden Tag zu spüren bekommen. Persönliche Betroffenheit führt zum Nachdenken und Hinterfragen.
Wir zum Beispiel sehen die Klimarettung durch Windkraftanlagen kritisch.

Euer Grundanliegen begrüßen auch wir - sicheinmischen und auf gesellschaftliche Schieflagen
aufmerksam machen. Gerade deshalb bieten wir Euch an, mit uns Gespräch zu kommen.

Ihr sagt, die Politik macht nichts gegen den Klimawandel oder ist zu langsam?
Wir sagen:
Stimmt! Allerdings verpulvert die Bundes- und Landespolitik bei der einseitigen Fokussierung
auf erneuerbarer Energien sinnlos Geld, das man viel besser und gezieltereinsetzen könnte,
um Ressourcen zu schonen. Reden wir darüber!

Ihr sagt, Eure Forderungen müssen sozial verträglich sein und dürfen nicht zu Lasten kleiner Einkommen umgesetzt werden?
Aber genau letzteres passiert schon! Die fehlgesteuerte Förderung erneuerbarer Energien belastet
besonders einkommensschwache Bevölkerungsschichten und wird als Standortnachteil der Wirtschaft
in Deutschland wahrgenommen. Tendenz steigend. Schaut mal auf Eure Stromrechnung oder die Eurer Eltern!

Ihr sagt, der Staat muss seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt und nachfolgenden Generationen im Sinne von Artikel 20a
des Grundgesetzes gerecht werden?
Wir sagen, dass beim Ausbau der erneuerbaren Energien Artikel 20a und naturschutzfachliche Richtlinien
bewusst übergangen werden!

Ihr wollt ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger bis Ende 2019 und 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035?
Wir sehen damit eine nachhaltig zerstörte Landschaft und Natur, riesige unbewohnbare Regionen.
Klima „gerettet“ - Natur kaputt? Wir wollen den Stopp der Förderung erneuerbarer Energien und
für deren Betreiber die Pflicht, Strom bedarfs- und termingerecht zu liefern.
Und zwar nicht nur im Rahmen von Forschung und Entwicklung, sondern großflächig und im laufenden Betrieb.
Dies ist den Betreibern von Windkraftanlagen bis heute nicht gelungen, trotz enormer Förderung seit mehr als 20 Jahren!

Wir, die naturverbundene Landbevölkerung, sind auch Teil dieser Gesellschaft.
Auch wenn unser Protest bei weitem nicht so wahrgenommen wird:
Wir sind viele und wir werden immer mehr. Wir sind keine Rechtspopulisten und keine „NIMBYs“.
Aber fragt Euch doch mal, warum die Grünen in den ländlichen Regionen deutlich weniger
Anklang finden und die AfD zu einer Bedrohung für unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat heranreift!

Gerade deshalb bieten wir Euch an, mit uns Gespräch zu kommen - von daher freuen wir uns auf Feedback an f4f@freier-horizont.de.

Freier Horizont - Aktionsbündnis gegen unkontrollierten Windkraftausbau e.V.

2 Comments

  1. […] Der offene Brief des Freien Horizonts an die Fridays for Future enthält Richtiges und Bedenkenswertes. Meiner Ansicht nach wurden vier wichtige Aspekte nicht entschieden genug ins Zentrum gestellt: […]

  2. Renate Schmitt sagt:

    Gab es eine Antwort oder eine Kontaktaufnahme? – Ich frage mich schon, warum die AktivistInnen der FFF von Medien, PolitikerInnen und Wirtschaft so gehypt werden…… Es liegt vielleicht daran, dass sie nichts fordern, was nicht schon ohnehin geplant ist und weil sie auch einfache Antworten geben: Mehr Erneuerbare in Deutschland und wir haben prima Klima. Dabei werden jeden Tag hektarweise Regenwald – der Garant für stabile Klimaverhältnisse auf dieser Erde – abgeholzt. Die Riesen-Kreuzfahrtschiffe fahrenweiter und das Militär ballert täglich Kerosin und CO2 in die Luft. Was machen wir: Abholzen und zertören für eine unsichere, raumgreifende Stromquelle.
    Mit Hilfe der gutwilligen jungen Leute kann man der auf dem Lande mittlerweile unpopulären Politik der Naturzerstörung und Industrialisierung ganzer Landstriche endlich wieder hippen Schwung verleihen. Das kommt so grün und engagiert daher ohne unbequeme Fragen zu stellen und Widersprüche aufzudecken. Unser Klimaschutz ist so schön medienaffin und weichgespült. ..und taugt für die Städter. Für uns Landpomeranzen, die so altmodisch sind, die Natur und die Artenvielfalt schützen so wollen, interessiert sich niemand. Dabei wird es ohne Natur weder Klimaschutz noch eine Zukunft geben…..

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